After releasing his
debut on Bestial Burst, Reptile Womb has instantly gained recognition
for his dark and obscure sounds and disturbing approach to occult and
violent themes. In the interview I was able to conduct with him, he
explains his vision, beliefs, past activities and much more
Dienstag, 26. Juli 2016
Sonntag, 3. Juli 2016
REVIEW: ZHELEZNYY - TERRORISM AMERICA (Power Electronics)
Zheleznyy ist ein
Industrial Power Electronics Projekt, das seit etwa 2013 agiert und
laut eigenen Angaben aus Arizona stammt. Da die ersten
Veröffentlichungen rein digital “vertrieben” wurden, konnte
Zheleznyy in den ersten Tagen relativ wenig Aufmerksamkeit auf sich
ziehen. L. White Records bereitete diesem Zustand ein Ende und
veröffentlichte im Jahre 2015 das Debüt “Terrorism America”.
Politische Themen
und gewalttätiges Dissidentum sind die tragenden Säulen und
bestimmen Inhalt und Ästhetik von Zheleznyy. Vor allem Terrorismus
im Bezug auf die USA ist der beständige Dreh- und Angelpunkt des
Debütalbums. So überrascht es nicht, dass unter anderem der
Unabomber, die Attentäter von Columbine und Timothy McVeigh des
Coverartwork zieren und die Samples eine ebenso deutliche Sprache
sprechen.
Montag, 20. Juni 2016
REVIEW: EX DRUMMER (Koen Mortier, 2007)
Dries ist ein
Schriftsteller, der eines Tages unverhofft Besuch von drei Männern
bekommt. Diese sind nicht nur allesamt behindert, sondern spielen
auch zusammen in einer Rockband. Für eben diese wollen sie den
Schriftsteller rekrutieren. Er lässt sich aus Neugierde und zwecks
Ergötzung an der Erbärmlichkeit seiner neuen Bandkollegen auf das
Angebot ein und fängt an, regelmäßig mit ihnen zu proben. Das Ziel
ist, bei einem bald anstehenden Bandwettbewerb zu gewinnen. Doch je
mehr Zeit er mit den drei Randexistenzen verbringt, umso mehr zeigt
sich das wahre Ausmaß des Elends.
Die Anzahl an
Werken, die als “Kultfilm” betitelt werden, ist sicherlich um ein
Vielfaches größer als die Anzahl an Filmen, die dieses Label
wirklich verdient haben. Anders verhält es sich jedoch bei Filmen,
bei denen es absolut nicht zur Debatte steht, ob sie das Zeug zum
Kultfilm haben, die aber dennoch nie den Sprung in die Öffentlichkeit
schaffen und Nischentipps bleiben. “Ex Drummer” von Koen Mortier
ist definitiv einer dieser Filme. Als das charaktergetragene,
nihilistische Drama anfing, große Erfolge zu feiern (man denke
hierbei an die Filme von Gaspar Noé), entstand auch dieser belgische
Beitrag. Keineswegs blieb “Ex Drummer” unbeachtet und man könnte
sogar von einem gewissen Kultfaktor im Underground- bzw.
“alternativen” Filmsektor sprechen, aber dennoch vermochte sich
das 2007 veröffentlichte Werk eben nicht zwischen “Football
Factory”, “Trainspotting”, “Irreversibel” oder “Ken Park”
einzureihen. Eine mehr als bedauerliche Tatsache.
Labels:
Drama,
Drogen,
Kunst,
Perversion,
Reviews
Sonntag, 29. Mai 2016
REVIEW: VOMIR - RECOUVRE LA MERDE (Harsh Noise Wall, English)
In the world of
Noise and (Post) Industrial, there seems to be no sub-genre that
conjures up more controversy than Harsh Noise Wall (or HNW, in
short). Fanatically adored by some and downright despised by many in
a highly verbal way, this form of mostly static and deep, crunching
noise is certain to provoke at least some kind of reaction. Within
the field of HNW, one of the few projects that surpasses most others
in terms of recognition (and supposedly relevance) is Vomir. In about
10 years of activity, HNW veteran Romain “Roro” Perrot has done
228 releases (according to Discogs) under this moniker – tendency
growing!
“Recouvre la Merde
(en trois Mouvements)” is a full-length album (and with a
running-time of 72 minutes, this classification is to be taken
literally) which was recorded live in 2013 and released by 4iB
Records from Singapore in 2014. First of all, this professionally
pressed and manufactured CD looks great. The cryptical (and probably
symbolical) cover art is accompanied by juicy pictures of women
defecating into each others' mouths and similar Scat imagery, as well
as pictures of Romain playing live with plastic bags wrapped around
his head. Furthermore, 4iB included a small sticker stating the
limitation number.
Mittwoch, 18. Mai 2016
REVIEW: GORE REALITY (2016)
Real Death – ein
Format, das wohl mit keinem anderen der Welt zu vergleichen ist.
Vielleicht teilt er sich, was Ächtung der Masse und Obsession
einiger weniger angeht, einen unbesungenen ersten Platz mit den
anstößigsten Spielarten der (Gewalt- und Fetisch-) Pornografie,
fristet aber doch ein viel untergründigeres und unvermarktbareres
Dasein. Zu grob wird wohl gegen das Moralverständnis der meisten
Menschen und die Rechtssprechung vieler Länder verstoßen, als dass
man ähnliche Vermarktungsmechanismen wie zum Beispiel bei
beschlagnahmten Splatterfilmen etablieren könnte – ganz zu
schweigen von der Exklusivität des zu beschaffenden Materials.
Darstellungen von
Tod und Morden findet man trotz allem heutzutage leichter und
zahlreicher vor, als es jemals der Fall war. Doch wo selbst die
zynischste Darstellung quasi Massenware geworden ist, ist eben eine
besondere Ausprägung Mangelware geworden: der physikalisch
vertriebene Real Death Film. Waren damals Titel wie die “Traces of
Death” oder die “Faces of Gore” Reihe noch begehrte
Sammlerstücke, ist dieses Medium heutzutage eben durch die genannten
Gegebenheiten so gut wie völlig verschollen. Umso interessanter ist
es, wenn es dann doch Neues aus dem Bereich gibt, das der
Präsentation der Alten treu bleibt: in diesem Fall “Gore Reality”.
Mittwoch, 11. Mai 2016
REVIEW: DEPRESSION - DIE DUNKLE DIMENSION
Depression ist eine
der dienstältesten Death Metal bzw. Grindcore Bands aus deutschen
Landen. Die drei Herrschaften aus Nordrhein-Westphalen sind laut den
gängigen Plattformen seit 1989 aktiv und können auf eine große
Palette an Veröffentlichungen zurückschauen, zu denen zum Beispiel
Splits mit Bands wie Haemorrhage oder Agathocles zählen. Das vierte
Vollalbum trägt den Namen “Die Dunkle Dimension”. Die 47 Minuten
Spielzeit beinhalten neben den besagten neuen Songs auch eine
Neuaufnahme des “Ein Hauch von Moder” Demos aus dem Jahre 1996.
Das 25-jährige
Bestehen, dem im Inneren der CD gebührend gehuldigt wird, impliziert
natürlich zunächst eine Sache: Klang der alten Schule. Und um es
ganz unspannend zu machen, kann man eines von vornherein
vorwegnehmen: Ja, die Herren liefern genau dies. Die Produktion
klingt wuchtig und professionell, die Klänge entspringen undigitalem
Metal-Handwerk. Gerade diese Tatsache könnte wohl in der heutigen
Zeit mit den größten Reiz an und das gewichtigste Kaufargument für
Depression “Die Dunkle Dimension” darstellen.
REVIEW: WGF - IN THE NAME OF RAPE
Hinter der World
Goregrind Federation (kurz: WGF) verbergen sich vier Goregrind Bands:
Rapemachine, Funeral Rape, Clitorape und Razor Rape. Unter diesem
Banner vereint geben die vier “Rape”-Enthusiasten auf der 4-er
Split mit dem passenden Titel “In the Name of Rape” ihr Können
zum Besten. Die Wrestlingthematik spiegelt sich auch in der doch
etwas ungewöhnlicheren Tatsache, dass man scheinbar alle Musiker als
Charaktere in einem Wrestlingspiel auf der Xbox One spielen kann,
wenn man sie herunterlädt, wider. Sicherlich ist jedoch primär die
Musik für die meisten Käufer ausschlaggebend.
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